
Prävention - Die richtige zahnpasta
Was soll eine gute Zahnpasta enthalten und was nicht?Für einen Laien ist es schwierig zu erkennen, welche Zahnpasta am sinnvollsten ist. Es gibt zahlreiche Anbieter, viel Reklame und unterschiedliche Preise auf dem Markt. Die Zahnpasta soll vor allem Beläge auf den Zähnen entfernen. Auf folgende Inhaltsstoffe können Sie achten:
Hauptsächlich Bestandteil einer Zahnpasta: Putzkörper und Schaumbildner. Diese sorgen für die Entfernung der Beläge und unterstützen die Verteilung der Zahncreme während des Putzens.
Fluoride sind wohl der bekannteste Bestandteil und spielen eine wichtige Rolle in der Vorbeugung von Karies, z.B. Aminfluorid (z.B. in Meridol oder Aminomed). Die Fluoride reichern sich am Zahn und wirken hemmend auf die säurebildenden Bakterien.
Der RDA-Wert einer Paste gibt an, inwieweit sie „schmirgelt“. Ein hoher RDA-Wert hellt die Zähne zwar kurzfristig auf, schädigt jedoch den Zahnschmelz und das Zahnfleisch. Also, je niedriger der RDA-Wert, desto besser.
Negativ wirken sich Chloroform oder Alkohol aus, dadurch können Füllungen oder Kronen angegriffen werden.
Auch wenn die Reklame viel verspricht, es sollte keine Weißmacherzahnpasta verwendet werden, da die Zahnfarbe von Natur aus festgelegt ist. Diese Cremes helfen nur bei oberflächlichen Verfärbungen, ändern aber nicht die Grundfarbe des Zahns.
In jeder Creme enthalten ist Sorbitol, ein Feuchthaltemittel um die Zahnpasta vor dem Austrocknen zu bewahren und Zahnbeläge aufzulockern, besonders an den Stellen, an denen die Zahnbürste nicht hinkommt.
Sinn hat der Einsatz einer tricolsanhaltigen Creme. Als antibakterieller Wirkstoff reduziert er Zahnfleischentzündungen und verhindert deren Entstehung.
Wichtig ist der Anteil Pryrophosphat für Menschen die Probleme mit Zahnsteinbildung haben, die Phosphorverbindung wirkt der Mineralisation der Plaque entgegen.
Der PH-Wert einer guten
Zahncreme sollte zwischen 6 und 8 liegen. Ist der Wert niedriger kann der
Zahnschmelz angegriffen werden.
Menschen mit Zahnproblemen, wie zum Beispiel freigelegten oder empfindlichen Zahnhälsen, sollten eine ärztliche Beratung einholen. Denn für diese Fälle gibt es Spezialzahnpasten.